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am 21. Februar

Der Horner Umweltbericht - eine Analyse

- Wer suchet, der/die findet NICHT! Der zweieinhalb-seitige Horner Umweltbericht 2020 ist seit ein paar Tagen online - im Vorfeld seiner Veröffentlichung auf der Homepage der Stadtgemeinde haben wir die Systematik der Umweltberichterstattung anhand des Umweltberichts 2019 analysiert und darüber mit der NÖN gesprochen

Die im Bericht genannten Aktionen sind schön und gut, aber viel zu wenig.

Unsere Kritik gilt vor allem den Themen, die NICHT angesprochen werden und der fehlenden Systematik der Berichterstattung:

  • Es gibt so gut wie keine messbaren Kriterien, die die Umweltgebahrung der Stadtgemeinde belegen.
  • „Konsequenterweise“ gibt es daher auch fast keine Angaben von Zielen, anhand derer die Umsetzung von Maßnahmen bewertet werden kann. (Wie man auf dieser Basis vom „Erfolg“ der kommunalen Umweltpolitik sprechen kann, ist nicht nachvollziehbar)
  • Es fehlt jeglicher Bezug auf überregionale Vorgaben, zum Beispiel zur Erfüllung der Pariser Klimaziele, die im „NÖ Klima- und Energiefahrplan 2020 bis 2030“ ihren Niederschlag gefunden haben.

Abgerundet wird die Analyse mit einer Grobberechnung des CO2-Fußabdrucks der Gemeinde, einer CO2-Bewertung der im Bericht angeführten Maßnahmen und vielen Vorschlägen, wie ein Umweltbericht aussehen könnte, der seinen Namen verdient.

Interressierte können die detaillierten Analyse hier downloaden​​.

Der Umweltbericht 2019 der Stadtgemeinde (mittlerweilen auch der aus 2020) ist hier verfügbar. https://horn.gv.at/de/umwelt-wirtschaft/umwelt/

Der ganze Artikel von Th. Weikertschläger in der NÖN kann hier gelesen werden​, dazu auch der Kommentar des Redaktionsleiters in Horn​.